Johanna als Kandidatin vorgeschlagen bei der Wahl zur „Ikone der Volkskultur“

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Johanna als Kandidatin vorgeschlagen bei der Wahl zur „Ikone der Volkskultur“

Die OÖ. Nachrichten wählen im Dezember 2018 eine „Ikone der Volkskultur“ – hier der Artikel dazu! 🙂

„Ich bin ein Kind der Volkskultur“

Die OÖNachrichten suchen die Ikone der Volkskultur. Das Multitalent Johanna Dumfart ist zwar erst 29
Jahre alt, das Zeug zur Ikone hat sie aber jetzt schon allemal.

"Ich bin ein Kind der Volkskultur"

Johanna Dumfart Bild: Marco Riebler

Johanna Dumfart nennt sich ein echtes Kind der Volkskultur. „I bin a Seminarkind“, sagt sie mit einem gewinnenden Lachen und meint damit, dass es in der Familie Dumfart im mühlviertlerischen Eidenberg als gesichert angesehen wird, dass Johanna Dumfart vor nunmehr gut 29 Jahren während eines Volksmusik-Seminars ihrer Eltern Karl und Brigitte „entstanden“ sein soll.

Beste Voraussetzungen für ein Leben für die und mit der Volkskultur. Volkstanzen hat Dumfart schon gelernt, da konnte sie kaum gehen, gesungen haben sie daheim immer schon und musiziert auch. Und nebenbei hat die Familie ihr immenses Wissen bei Seminaren weitergegeben. Johanna Dumfart geht diesen Weg konsequent weiter. Mit 15 hat sie ihr erstes Kinder- und Jugendseminar für Volksmusik in Holzschlag organisiert.

Ihre eigene Ausbildung hat sie über das Linzer Stiftergymnasium zur Bruckneruni und ins Salzburger Mozarteum geführt. Dort hat sie Gesang, diatonische Harmonika und chromatisches Hackbrett studiert.

Jetzt gelang der nächste Karrieresprung im Leben der jungen Frau, die von sich sagt, dass sie „alles, was ich mir in den Kopf setze, mit Herzblut durchziehe“. Seit September unterrichtet Johanna Dumfart als Professorin für steirische Harmonika auf dem Tiroler Landeskonservatorium. Als direkte Nachfolgerin eines gewissen Franz Posch.

In ihrer Freizeit wird natürlich fest musiziert. Etwa mit dem Dumfart-Trio mit Vater Karl und Bruder Michael (er spielt Klarinette und Bassklarinette und kellnert im Linzer „Gelben Krokodil“), mit dem Mühlviertler Quintett, dem Jodeltrio „Foabnspü“ oder dem Ensemble „Tschejefem“.

Nebenbei hält Dumfart Jodel- und Volkslied-Workshops und Volksmusik-Seminare ab. Und weil da noch etwas reinpasst in dieses rasante Leben zwischen Unterricht und Praxis auf der Steirischen, hat die 29-Jährige im Vorjahr auch noch das Label „Loawänd“-Records auf die Füße gestellt und kürzlich die niederschwellige Kinderliederbuch-CD „Widewidewenne“ veröffentlicht.

Demnächst tritt die Volksmusikerin beim Salzburger Advent und mit Peter Simonischek im Wiener Konzerthaus auf. Bei all den Aktivitäten und Talenten hat Johanna Dumfart eine Vorliebe: „das Singen. Mit der eigenen Stimme berührt man mehr, als es mit jedem Instrument gelingt.“